"Niemals Krieg, nie mehr, niemals mehr"
Bewegende Gedenkstunde zum Volkstrauertag / Jugendfeuerwehr aktiv beteiligt
Wallstadt. Sollte man auf einen Feiertag wie den Volkstrauertag nicht verzichten, sind Tage wie dieser nicht überholt? Warum sollen wir immer wieder aufs Neue an den Ersten und Zweiten Weltkrieg erinnert werden? Das muss doch endlich mal vergessen sein… – Wenn man die meist nur kleine Teilnehmerzahl zu solchen Gedenkstunden anschaut, dann kommt man inVersuchung und möchte solchen Aussagen zustimmen. Doch wenn manan einer mehr als bewegenden Feierstunde zum Volkstrauertag wie der in WAllstadt teilgenommen hat, dann stellt sich diese Frage nicht. Vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. war Ernst Graulik als vertreter in diei Trauerhalle gekommen. Gemeinsam mit Bezirksbürgerdienstleiter Frank Kassner hatte man zu dieser Gedenkstunde eingeladen. Kassner hatte auch die Idee junge Menschen bei der Gestaltung mit einzubinden. Die Jugendfeuerwehr Wallstadt übernahm diesen Part gerne. An der Gedenkstätte trug Ricardo Müller das Gedicht "Heldenfriedhof" von Josef Stöckel vor, in dem es heißt: "Die Zeit, sie hält still an diesem würdigen Ort. Nur die Bäume umher rauschen und flüstern, immerzu, immerfort: 'Nie mehr ein Krieg, nie mehr niemals mehr!'"