Niemals Krieg, nie mehr, niemals mehr

Auch das Fürbittengebet zum Volkstrauertag von Ralf Schönfeld, vorgetragen von Florian Merkel, mit den Zeilen "Gier und kalt geword´ne Liebe machen Angst vor dem, was morgen kommen mag. Weltenlenkern ist erstarrt das Lachen, keine Sicherheit bleibt, kein Vertrag", machten nachdenklich. "der Volkstrauertag soll ein Tag des Innehaltens sein, des Gedenkens", so Ernst Graulik, "denn Gewalt und Verfolgung sind keine Sache der Vergangenheit".

Diakon Berhnard Kohl mahnte, im Engagement für den Frieden nicht nachzulassen. Die Schrecken des Zweiten Weltkriegs seien immer noch greifbar, denn noch immer finde man Bomebn aus dieser Zeit, die entschärft werden müssen. Und noch immer seien Schicksale von Soldaten nicht geklärt. "Aber auch in der Gegenwart werden Soldaten in Krisengebiete geschickt, um Meschen vor Gewalt und Terror zu beschützen" so Diakon Kohl, und viele kämen nicht mehr Nachhause. An sie und ihre Angehörigen müsste gedacht werden. Termine wie diese führten ihn an die Wurzeln seines Engagementa zurück. Für ihn sei der Volkstrauertag ein wichtiger, ungreifbarer Termin, so Dr. Stefan Fulst-Blei. Der Tag werfe auch Fragen aufwie "Warum gab es die Vertreibung, warum gab es Familien die getrennt in zwei Staaten leben mußten?" Auch auf die aktuelle Situation ging der Stadtrat und Landtagsabgeordnete ein: "Die aktuellen Ereignisse in Thüringen zeigen mir, dass es einen Grund zum Mahnen, zum Handeln gibt", beantwortete er zugleich die Frage nach der Aktualität des Gedenktages. Die musikalische Gestaltung der Gedenkfeier hatten GV Sängerkreis sowie die BrassBand Wallstadt übernommen.

obi

Feudenheimer Anzeiger 23.11.2011

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.